Museum für Volkskultur Schloss Waldenbuch

Eröffnung 1990

Das Museum für Volkskultur in Württemberg wird als Ort der Darstellung der Alltagsgeschichte verstanden. Es soll durch Zeugnisse der Vergangenheit Einblicke in das Denken, Leben und Arbeiten breiter Bevölkerungsschichten vermitteln. Die Themenauswahl orientiert sich dabei stark an den Sammlungsschwerpunkten der Volkskundlichen Abteilung des Landesmuseums Württemberg.
Die Ausstellung im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss thematisieren die ländliche Lebens- und Arbeitswelt, die Ausstellung im 2. Obergeschoss ergänzt das Museum mit der Darstellung der Industriekultur im 20. Jahrhundert.
Dieser zweite Bauabschnitt wurde Ende 1990 eröffnet. Während die Räume im EG und 1. OG durch die baulichen und dekorativen Elemente des Jagdschlosses stark geprägt sind, wurden die Ausstellungsräume des 2. Obergeschosses, die erst in der 3. und 4. Bauphase des Schlosses entstanden sind, weitgehend "neutralisiert".

 

Folgende Themen fanden Eingang in diesen Teil des Museums:

  • Reklame oder: Die Kunst der Massenbeeinflussung
  • Der gute Geschmack -  Die neue industrielle Produktkultur
  • Alles ist elektrisch - Technisierung des Haushalts
  • Die Industrialisierung - Veränderte Arbeitsplätze, veränderte Lebenswelt
  • Arbeiterkultur und Handwerkerkultur
  • Kleidung/Verkleidung - Tracht, Fasnacht, Konfektion
  • Katholische und Protestantische (Volks-) Frömmigkeit
  • Populäre Bilderwelt im Zeitalter der Industrialisierung
  • Bildwerke für das bürgerliche Kind - der Verlag J.F. Schneider in Esslingen.

 

 

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© von Jacobs