Schiller in Stuttgart

Ausstellung im Landesmuseum Württemberg, Altes Schloss Stuttgart, 2005

© Landesmuseum Württemberg

Die Ausstellung fand anlässlich des 200. Todestages von Friedrich Schiller im Ständesaal des Alten Schlosses statt. Thema der Ausstellung waren die Jahre, die der Dichter als Schüler an der Hohen Karlsschule in Stuttgart verbracht hatte und das Andenken, das ihm nach seinem Tod in der Stadt zuteilwurde.
Der langgestreckte Ausstellungsraum weist eine komplexe räumliche Situation auf: er ist grundsätzlich geprägt durch die farbig gefassten Unterzüge und die Bogenstruktur an den Längswänden, einseitig mit Fensternischen. Diese Struktur ist durchschnitten von räumlichen „Störungen“ wie dem Einschnitt des mächtigen Rundturmes und dem Kücheneinbau, der die Raumbreite teilweise reduziert.

Die Ausstellungsarchitektur orientiert sich an der Grundstruktur des Raumes.

 

 

Großformatige Paneele bzw. Tore in den Bogenbereichen bieten den Rahmen für die Einzelthemen der Ausstellung, die durch zahlreiche, oft kleinteilige Objekte illustriert werden. Ein Zitat und ein kurzer Erläuterungstext bilden den deutlich sichtbaren Einstieg in das Thema, eine große, dekorative Ziffer unterstützt den Ausstellungsrundgang in der richtigen Reihenfolge.
Ein den Paneelen entsprechendes freistehendes Wandelement teilt den Raum. Es ist Träger für zwei Themen und gleichzeitig Hintergrund für eine lebensgroße Statue Karl Eugens. Dem Herzog gegenüber steht eine Steinbüste Schillers auf Augenhöhe in einigem Abstand. Sie leitet zu dem Ausstellungsbereich über, der dem Andenken an Schiller gewidmet ist.

 

 

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© von Jacobs