Gestaltung des Museumsshops und Foyerbereichs

Schloss Braunschweig, Eröffnung 2011

Das Vestibül bildet den Dreh- und Angelpunkt des Museums. Hier ist zum einen das logistische Zentrum, zum anderen verteilen sich von hier aus die Besucher in die beiden Ausstellungsflügel. Zentrum des Vestibüls ist die Einbaugruppe um den Tresen. Hier ist die technische Schaltzentrale des Museums für Beleuchtung, Sicherheit und Kommunikation, die Kasse und Ausgabestelle für Tickets und Audioguide-Geräte, der Museumsshop mit vielfältigen Möglichkeiten für die Präsentation und Lagerung der Merchandisingprodukte und nicht zuletzt der Empfang und die Anlaufstelle für Auskünfte rund um das Museum.

Die Raumhülle des Vestibüls wie auch aller weiteren Museumsräume ist durch das Gestaltungskonzept des Architekten möglichst nahe am originalen Bauschmuck sehr detailreich rekonstruiert worden.

 

 

Die Einbauten im Vestibul nehmen formale Details dieser Rekonstruktion auf, zitieren sie jedoch in abstrahierender, wesentlich vereinfachter Weise. So sind die Einbauten deutlich als moderne funktionale Elemente zu erkennen, fügen sich aber atmosphärisch in das Gesamtbild ein.

Der Treseneinbau ist gespickt mit Technik jeglicher Art, mit Vitrinen unterschiedlicher Abmessung und Ausstattung sowie mit Präsentationsmöglichkeiten für Flyer und Postkarten.
Es gibt keinen Hohlraum, der nicht mit einer Nutzung belegt ist, auch die Feuerlöscher haben hier ihren Platz gefunden.
Für den Komfort am Arbeitsplatz wurde das Podest, auf dem die Mitarbeiter erhöht und somit in Augenhöhe mit den Besuchern sitzen, mit einer Bodentemperierung ausgestattet.

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© von Jacobs